SSH-Tunnel für den 27C3 und andere Gelegenheiten
25.12 2010, 08:10 Gespeichert in:Computer & IT | Mac
Auf die Schnelle: Wer auf den 27C3 geht, macht sich spätestens jetzt Sorgen, um seine Verbindungssicherheit. Viele Dienste hauen ihre Daten (also Passworte etc.) unverschlüsselt über die Leitung. Das kommt nicht gut. Hier eine kurze Anleitung, wie man das unter OS X kurz und schmerzlos hinbekommt.Mehr...
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Mehrere Macs synchronisieren - die Hardcore-Variante mit rsync
09.12 2010, 08:30 Gespeichert in:Computer & IT | Mac
Wer keinen MobileMe-Account hat und aus irgendwelchen Gründen auch keinen möchte oder braucht, fragt sich manchmal doch, wie man seine verschiedenen Macs synchronisieren kann. Ich muss zum Beispiel deutlich mehr Daten synchron halten, als auf einem MobileMe-Account Platz hätten. Also mehr als genug Gründe, das mal unixartig anzugehen. Schließlich ist OS X ja von BSD abgeleitet und bringt ein kleines, aber mächtiges Tool mit: rsync.Mehr...
Stromversorgung für elektronische Geräte - Eine Geschichte voller Missverständnisse
09.11 2010, 09:16 Gespeichert in:Technik | Elektronik
Sie hören auf Namen wie UA7805 und IC317, sie sind klein wie ein Transistor oder groß und klobig: Spannungsregler.
Wer schonmal eine elektronische Schaltung zuverlässig mit einer festen Spannung versorgen musste, hat auf einen Spannungsregler zurückgegriffen. Zusammen mit zwei Kondensatoren und einer Z-Diode zur Vermeidung von Eigenschwingung ist es eine der einfachsten Schaltungen auf Halbleiterbasis, die man im großen Maßstab verwendet.

Und so verwundert es nicht, dass ich in jedem elektronischen Kleingerät, welches ich in den letzten Tagen geöffnet habe, ein Spannungsregler vorhanden war. Wiederholtes Stirnpatschen hat nämlich ein kleines Synthesizermodul, der Akai SG01v, ausgelöst. Das Gerät wird mit einem 10-Volt-Netzteil ausgeliefert. Doof, wenn man es verlegt, man traut sich ja gar nicht, etwas anderes zu verwenden. 9 Volt könnten zu wenig, 12 Volt zu viel sein. Prinzipiell kann man dem Modul aber alles von 6 bis 16 Volt füttern: Der Stromanschluss mündet in einem 7805, der aus der Eingangsspannung zuverlässig 5 Volt macht. Überschüssige Spannung wird unter Wärmeverlust abgebaut.
Natürlich ist es vollkommen legitim, dass in dem Gerät ein 7805 arbeitet, schließlich sind darin haufenweise ICs, die mit genau diesen 5 Volt arbeiten und höhere Spannungen nicht mögen; Trotzdem ist es dreist, dann ein 10-Volt-Netzteil mitzuliefern, anstatt z.B. ein 6-Volt-Netzteil, welches sich zumindest in meiner Elektroniksammlung häufiger findet.
Ausnahmslos alle Funkgeräte, die ich aufgeschraubt habe, hatten einen 7812 drin - einen 12-Volt-Spannungsregler. Muss uns nicht wundern, diese Mobilgeräte werden üblicherweise im Auto betrieben und bekommen dort irgendwas zwischen 12 und 18 Volt gefüttert, kurzzeitig auch mal mehr. Die Schaltung rund um den 7812 (Kondensatoren und Z-Diode) erklärt auch, warum bei verpoltem Anschluss des Funkgeräts sofort die Sicherung rausfliegt: Die Diode ist in dieser Richtung leitend.
Im wahrsten Sinne des Wortes „warm“ wird es einem, wenn man sich anschaut, welche Netzteile üblicherweise für den Mobilbetrieb von Funkgeräten vertrieben werden: Nämlich solche, die 13.8 Volt (Ladespannung Kfz-Bordnetz) ausgeben. Dass hier 1,8 Volt abgebaut werden müssen und die Kiste hierbei stark erwärmt wird, ist schade. Tatsächlich brauchen aber einfache Spannungsregler immer etwas mehr Spannung, als hinten rauskommt, um die richtige Spannung liefern zu können.
Ein pappehrliches Gerät in meiner Sammlung ist ein Grundig Weltempfänger. An dessen Gleichspannungseingang steht dran: 10-16V. Dahinter verrichtet ein 7809 seinen Dienst.
Wer schonmal eine elektronische Schaltung zuverlässig mit einer festen Spannung versorgen musste, hat auf einen Spannungsregler zurückgegriffen. Zusammen mit zwei Kondensatoren und einer Z-Diode zur Vermeidung von Eigenschwingung ist es eine der einfachsten Schaltungen auf Halbleiterbasis, die man im großen Maßstab verwendet.

Und so verwundert es nicht, dass ich in jedem elektronischen Kleingerät, welches ich in den letzten Tagen geöffnet habe, ein Spannungsregler vorhanden war. Wiederholtes Stirnpatschen hat nämlich ein kleines Synthesizermodul, der Akai SG01v, ausgelöst. Das Gerät wird mit einem 10-Volt-Netzteil ausgeliefert. Doof, wenn man es verlegt, man traut sich ja gar nicht, etwas anderes zu verwenden. 9 Volt könnten zu wenig, 12 Volt zu viel sein. Prinzipiell kann man dem Modul aber alles von 6 bis 16 Volt füttern: Der Stromanschluss mündet in einem 7805, der aus der Eingangsspannung zuverlässig 5 Volt macht. Überschüssige Spannung wird unter Wärmeverlust abgebaut.
Natürlich ist es vollkommen legitim, dass in dem Gerät ein 7805 arbeitet, schließlich sind darin haufenweise ICs, die mit genau diesen 5 Volt arbeiten und höhere Spannungen nicht mögen; Trotzdem ist es dreist, dann ein 10-Volt-Netzteil mitzuliefern, anstatt z.B. ein 6-Volt-Netzteil, welches sich zumindest in meiner Elektroniksammlung häufiger findet.
Ausnahmslos alle Funkgeräte, die ich aufgeschraubt habe, hatten einen 7812 drin - einen 12-Volt-Spannungsregler. Muss uns nicht wundern, diese Mobilgeräte werden üblicherweise im Auto betrieben und bekommen dort irgendwas zwischen 12 und 18 Volt gefüttert, kurzzeitig auch mal mehr. Die Schaltung rund um den 7812 (Kondensatoren und Z-Diode) erklärt auch, warum bei verpoltem Anschluss des Funkgeräts sofort die Sicherung rausfliegt: Die Diode ist in dieser Richtung leitend.
Im wahrsten Sinne des Wortes „warm“ wird es einem, wenn man sich anschaut, welche Netzteile üblicherweise für den Mobilbetrieb von Funkgeräten vertrieben werden: Nämlich solche, die 13.8 Volt (Ladespannung Kfz-Bordnetz) ausgeben. Dass hier 1,8 Volt abgebaut werden müssen und die Kiste hierbei stark erwärmt wird, ist schade. Tatsächlich brauchen aber einfache Spannungsregler immer etwas mehr Spannung, als hinten rauskommt, um die richtige Spannung liefern zu können.
Ein pappehrliches Gerät in meiner Sammlung ist ein Grundig Weltempfänger. An dessen Gleichspannungseingang steht dran: 10-16V. Dahinter verrichtet ein 7809 seinen Dienst.
Kurz notiert: Vorwiderstand berechnen
09.11 2010, 07:38 Gespeichert in:Technik | Elektronik
Beim vorherigen Beitrag über Spannungsregler habe ich daran gedacht, dass ich oft, z.B. für LEDs, einen Vorwiderstand brauche. Um diesen zu ermitteln, muss ich folgendes wissen:
Zuerst müssen wir also ausrechnen, wieviel Spannung weg muss. Sagen wir, wir bauen eine LED im Auto ein und wollen nicht, dass sie uns sofort durchbrennt. Also müssen wir die Differenz zwischen Bordnetz und LED-Betriebsspannung thermisch loswerden.
Dazu berechnen wir: (VI - VLED) / ILED = R
Nehmen wir also an, unser Bordnetz führt 13,8 Volt, die LED wird mit 2,6 Volt betrieben und braucht 20mA (0,02A), so können wir in die Formel wie folgt einsetzen:
(13,8 - 2,6) / 0,02 = 560
Wir brauchen also einen Vorwiderstand von 560 Ohm. Dieser Widerstandswert ist sogar in der E12-Reihe, ein wenig Toleranz bringt die LED ja mit. Manchmal kommt man aber nicht direkt auf so glatte Werte und man muss einen höheren oder niederen Widerstand aus der E-Reihe nehmen.
Und nun die Kür: Um rauszufinden, wieviel die LED tatsächlich bekommt, stellen wir die Gleichung wie folgt um:
VI-(R * ILED) = VLED
Wenn wir nun entsprechend einsetzen
13,8-(560 * 0,02) = 2,6 Volt
so erfahren wir, dass die LED 2,6 Volt bekommt. Evtl. Schwankungen im Bordnetz wird sie durch die eigene Toleranz verkraften.
- Mit welcher Spannung wird die LED betrieben?
- Wieviel Strom fließt durch die LED?
- Welche Spannung lege ich ursprünglich an?
Zuerst müssen wir also ausrechnen, wieviel Spannung weg muss. Sagen wir, wir bauen eine LED im Auto ein und wollen nicht, dass sie uns sofort durchbrennt. Also müssen wir die Differenz zwischen Bordnetz und LED-Betriebsspannung thermisch loswerden.
Dazu berechnen wir: (VI - VLED) / ILED = R
Nehmen wir also an, unser Bordnetz führt 13,8 Volt, die LED wird mit 2,6 Volt betrieben und braucht 20mA (0,02A), so können wir in die Formel wie folgt einsetzen:
(13,8 - 2,6) / 0,02 = 560
Wir brauchen also einen Vorwiderstand von 560 Ohm. Dieser Widerstandswert ist sogar in der E12-Reihe, ein wenig Toleranz bringt die LED ja mit. Manchmal kommt man aber nicht direkt auf so glatte Werte und man muss einen höheren oder niederen Widerstand aus der E-Reihe nehmen.
Und nun die Kür: Um rauszufinden, wieviel die LED tatsächlich bekommt, stellen wir die Gleichung wie folgt um:
VI-(R * ILED) = VLED
Wenn wir nun entsprechend einsetzen
13,8-(560 * 0,02) = 2,6 Volt
so erfahren wir, dass die LED 2,6 Volt bekommt. Evtl. Schwankungen im Bordnetz wird sie durch die eigene Toleranz verkraften.
RS232-Adapter am Mac - nichts leichter als das!
Als ich meinen shackuino zusammengebrutzelt hatte, stellt sich die Frage, wie ich den programmieren soll. Da das Board ohne FTDI daherkommt und nur über eine RS232-Schnittstelle und den ISP verfügt, habe ich also meinen alten RS232-Adapter ausgegraben und einfach mal geschaut, ob mein Mac damit klarkommt. Eingesteckt, in /dev nachgeschaut, aber da war nichts zu finden. Von alleine bringt OS X also den Adapter nicht in die Gänge.
Den System Profiler gestartet, die Geräte unter USB angeschaut. Und da verbarg sich dann ein unscheinbares „Composite-Gerät“.

Schnell den Treiber von Prolific geladen, installiert und über /dev/tty.usbserial gefreut. Der shackuino lässt sich damit hervorragend ansteuern und auch mein altes GPS V hab ich gleich mal mit neuen Geocaches bestückt.
Und das Schöne daran: Wenn man irgendwo irgendeinen USB-2-Serial-Adapter kauft steckt im Allgemeinen die Technik von Prolific drin. Der Treiber sollte also mit den meisten USB-Serial-Adaptern klarkommen. Mein Adapter ist von 1999, da gabs noch kein OS X und der offizielle Hersteller ist mir mittlerweile vollkommen unbekannt.
Den System Profiler gestartet, die Geräte unter USB angeschaut. Und da verbarg sich dann ein unscheinbares „Composite-Gerät“.

Schnell den Treiber von Prolific geladen, installiert und über /dev/tty.usbserial gefreut. Der shackuino lässt sich damit hervorragend ansteuern und auch mein altes GPS V hab ich gleich mal mit neuen Geocaches bestückt.
Und das Schöne daran: Wenn man irgendwo irgendeinen USB-2-Serial-Adapter kauft steckt im Allgemeinen die Technik von Prolific drin. Der Treiber sollte also mit den meisten USB-Serial-Adaptern klarkommen. Mein Adapter ist von 1999, da gabs noch kein OS X und der offizielle Hersteller ist mir mittlerweile vollkommen unbekannt.
Probelauf: Google Latitude
14.03 2010, 15:09 Gespeichert in:Computer & IT
Projectmovie 2009: Eindrücke vom 26C3
12.01 2010, 08:20 Gespeichert in:Computer & IT
Wurde nicht so lang wie vorgesehen, hat aber auch funktioniert. 
Projectmovie 2009 from Sascha Kaupp on Vimeo.